Hallo ich heiße Katharina bin 34 Jahre alt ich hab zwei Kinder mein Mann sitzt im Gefängnis seit 9 Monaten er hat eine Strafe von 4 Jahren das ist die erste Haft ich empfinde diese Haftzeit sehr belastend und anstrengend das immer zu hören nie gefragt werden wie es uns geht wie wir uns fühlen was wir durchmachen es ist eine Achterbahn der Gefühle mal Hass mal Liebe mal Entfremdung ich erkenne meinen
Mann nicht wieder die Haft macht mich traurig wütend wie soll ich damit umgehen lohnt es sich zu warten zu hoffen ob man geliebt wird ob man noch seine Frau ist die er geheiratet hat fühle mich leer und von meinem Mann schlecht behandelt es dreht sich alles nur um ihn die Besuche sind sehr kurz in der neuen jva 45min was sagt man wie verhalte ich mich richtig bei dem Mann den ich sehr geliebt hab aber jetzt kommt er mir so fremd vor als wenn da nichts mehr wäre je länger er sitzt desto mehr Zweifel und Ängste ihn doch verlieren zu können hab ich meine Gefühle spielen verrückt manchmal denke ich es ist besser so wie es ist für uns alle dann wieder liebt er mich noch bin ich ihn noch wichtig als seine Frau fühlt er das was ich fühle fühlt er nichts was geht in seinem Kopf vor die Briefe sind immer gleich geschrieben es frustriert mich wenn ein Brief kommt da ich weiß was drin steht die Stimmungswechsel von meinem Mann wie lange ertrage ich das noch hat unsere Ehe noch einen Sinn dafür zu kämpfen????? Diese Lasten beschäftigten mich den ganzen Tag sie sind sehr belastend
Ein Kommentar auf unserer Homepage.
Über den Button unten finden Sie einen weiteren Blogbeitrag zum Thema. Über die Kommentarfunktion können Sie sich dort einer WhatsApp-Gruppe von Betroffenen (Partnerinnen von Inhaftierten) anschließen. Bitte hinterlassen Sie einfach einen entsprechenden Satz im Kommentar.
Ein Angehöriger von Ihnen ist in Haft, und Sie suchen Hilfe und Beratung für sich und Ihre Kinder? Wir haben verschiedene Möglichkeiten für Sie aufgelistet, von Online-Beratung über Webseiten bis Ferienangeboten:
„Warum helfen Sie im Schwarzen Kreuz ausgerechnet Kriminellen?“
Foto: D. Braun, pixelio
Wenig brauchen ist besser als viel haben.