13. Februar 2012

Radiosendung mit Alexandra Nisch

Ihr Weg führte sie tief nach unten in Drogen, Beschaffungskriminalität, Gefängnis – und dann fand sie Schritt für Schritt  aus dem Sumpf heraus, hat heute Familie und Beruf. In einer Radiosendung von „Radio Horeb“ stellt sich Alexandra Nisch den einfühlsamen Fragen von Gabi Fröhlich und erzählt ihre Geschichte.

Alexandra wuchs unter schwierigen Bedingungen auf. Drogen zu nehmen schien ihre Probleme zuerst zu mildern: „Man träumt sich in andere Welten.“ Doch in der Realität rutschte sie ab und fand sich im Gefängnis wieder. Ein Umdenken fand dort erst einmal nicht statt. „Im Gegenteil, ich wurde in meiner Wut nur noch bestärkt.“ Eines Tages wollte sie jemanden „eigentlich nur mal ein bisschen ärgern“. Offen erzählt sie Gabi Fröhlich von „Radio Horeb“, was dann geschah und was bei ihr die Veränderung in Gang setzte.

Wie ist es, als Drogensüchtige unter Gefängnisbedingungen einen „kalten Entzug“ zu machen? Könnte Haft auch anders aussehen? Welche Rolle spielte das Schwarze Kreuz? Hat sie Diskriminierung erfahren müssen? Und was sagt ihr heutiger Ehemann zu ihrer Vergangenheit?

Was hat Alexandra Nisch zu dieser ungewöhnlichen Offenheit bewegt? „Ich möchte anderen Menschen damit Mut machen, niemanden aufzugeben, weder sich selbst noch jemand anders.“

Presie Gott, den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.