11. Januar 2019

Franziska Dübgen: “Weggesperrt und vergessen”

Was hat Philosophie mit Gefängnissen zu tun? Sogar eine ganze Menge. Denn die Strafjustiz in Deutschland geht davon aus, dass einzelne Menschen aus freiem Willen und Überzeugung heraus ihre Straftaten begehen- die philosophische Richtung des Neoliberalismus. Bequem für Politik und Gesellschaft, die sich damit aus ihrer Verantwortung herausziehen können.

Welche praktischen Folgen das hat, führt die Wissenschaftlerin und Rechtsphilosophin Franziska Dübgen in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau aus. Sie zeigt auf: Es ginge auch anders. Besser.

Und sie sagt: Die Kriminalität ist in allen gesellschaftlichen Schichten relativ gleichmäßig verbreitet. Warum aber bevölkert dann vor allem die Unterschicht die Gefängnisse? Ihre Antwort lesen Sie hier.

“Warum helfen Sie im Schwarzen Kreuz ausgerechnet Kriminellen?”

Foto: Copyright Franziska Dübgen

In der Nacht, als er verraten wurde, nahm Jesus das Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und sagte: „Das ist mein Leib, der für euch geopfert wird. Wenn ihr künftig dieses Mal feiert und von dem Brot esst, dann ruft euch in Erinnerung, was ich für euch getan habe.“

1. Korinther 11, 23-24
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