2. Mai 2019

Inhaftierten begegnen: Projekt TAPETENWECHSEL

Möchten Sie Menschen kennenlernen, die ganz anders leben (müssen) als Sie? Schätzen Sie Gedankenaustausch und Briefe und ab und zu etwas „Tapetenwechsel“?  Dann ist das Projekt TAPETENWECHSEL in der JVA Zeithain in Sachsen das Richtige für Sie. Menschen von „draußen“ treffen Menschen im Gefängnis – dazu laden wir Sie herzlich ein, gemeinsam mit der Gefängnisseelsorgerin Christel Bakker-Bents.

Das Projekt startet mit einem Informationsnachmittag für die Teilnehmenden von „draußen“. Die Veranstaltung in der JVA zwei Wochen später steht ganz im Zeichen der Begegnung – Gespräche, kleine Spiele und Aktionen. Dann beginnt ein Briefwechsel; wir vom Schwarzen Kreuz begleiten ihn mit Impulsen und Beratung.

Im Überblick:

  • 14.09.2019 Informationssnachmittag
  • 28.09.2019 Auftaktveranstaltung
  • 09/2019-03/2020 monatlicher Briefwechsel mit Gesprächsanregungen
  • 14.12.2019 Zwischenbilanz
  • 07.03.2020 Abschluss und Ausblick

Mit diesem Projekt möchten wir Menschen aus zwei Lebenswelten miteinander in Kontakt bringen, die sonst selten aufeinandertreffen. In einem geschützten Rahmen können sich „Drinnen“ und „Draußen“ begegnen und die Welt des anderen ein wenig kennenlernen. Wer Gefallen daran gefunden hat, kann nach dem halben Jahr Ehrenamtlicher der JVA werden.

Flyer (pdf)

Anmeldung

Fotos: Schwarzes Kreuz

Kommentare: “Inhaftierten begegnen: Projekt TAPETENWECHSEL”

  1. Melanie Trattner sagt:

    Liebes Schwarzes Kreuz.
    Ich möchte mich kurz vorstellen, komme aus Baden-Würtemberg und studiere seit Februar 2019 Soziale Arbeit. Da ich später mal im Vollzug im Sozialtherapeutischen Bereich arbeiten möchte. Mich interessiert das Thema Resozialisierung. Und auch euer Projekt Tapetenwechsel. Lese auch einiges über Herr Galli, da ich seine Gedankengänge sehr toll finde zum Thema Vollzug. Würde gerne an eurem Projekt in Zeithain teilnehmen. Auch wenn ich nicht so ganz nah von euch bin.

    Mit den besten Grüßen
    Melanie
    Aus Stuttgart

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Jesus sagt: „Nicht wer mich dauernd ‚Herr‘ nennt, wird in Gottes himmlisches Reich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.“