„Vena“(2024) – ein Kinofilm, der unter die Haut geht.
Jenny und ihr Freund sind drogensüchtig. Beide leben in den Tag hinein. Ständig ist Jenny im Konflikt mit Jugendamt und Justiz. Jetzt ist sie schwanger. Und dann ist da auf einmal eine Ladung zum Haftantritt in der Post …
Die Regisseurin Chiara Fleischhacker ist ursprünglich Dokumentarfilmerin, mit einer Leidenschaft fürs Thema Inhaftierung. Und hat sie einen präzisen Blick für Details – für Stimmungen, für scheinbare Kleinigkeiten, die oft so viel aussagen, wie Nagellack, ein Schneeball oder der Tonfall eines Beamten. In ihrem Bemühen um eine realistische Darstellung geht sie sogar so weit, eine echte Geburt zu zeigen.
Herausgekommen ist quasi ein „dokumentarischer Spielfilm“, der eindrücklich vor Augen führt, wie jemand Schwangerschaft und Geburt in Haft erlebt. Und wie eine junge Frau unter schwierigen Bedingungen reift.
Der Film gewann etliche Preise. Auf dem Filmfest Hamburg 2024 hieß es, der Film sei „eine präzise Milieustudie, die mit einer gewaltigen Kraft (…) ihr Publikum mitreißt. Der Film blickt dorthin, wo es in unserer Gesellschaft schmerzt, und entfaltet dabei eine emotionale Intensität, die lange nachhallt.“
Das Video ist in der ARD-Mediathek verfügbar bis zum 25.02.2026: Hier ansehen



Fotos: Neue Bioskop Film
Jesus sagt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand. Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ebenso wichtig ist aber ein zweites: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.“