
Inhaftierte schätzen sie als „Ersatzoma“ – Ingrid Kudling. Seit 40 Jahren ist sie beim Schwarzen Kreuz dabei. Dafür erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Auch jetzt, mit 82, hat sie noch Briefkontakte. Heute möchte sie vor allem eine Art Großmutter für Menschen hinter Gittern sein: Junge Inhaftierte sind dankbar für ihre Warmherzigkeit und den einen oder anderen Rat.
Wie geht sie mit den Straftaten um? Und was sagt ihre Familie dazu? Der Evangeliumsrundfunk erf fragte sie und ihre Tochter nach ihren Erfahrungen – zu hören in der erf Mediathek: Nächstenliebe im Briefumschlag
„Warum helfen Sie im Schwarzen Kreuz ausgerechnet Kriminellen?“
Glücklich zu nennen sind alle, denen das Leid anderer nicht gleichgültig ist. Denn sie werden in ihren Schwierigkeiten selbst auch Anteilnahme erfahren.