
Radfahren verlernt man nicht, heißt es – wenigstens nicht die elementaren Dinge, aber wie waren noch mal die Verkehrsregeln? Man muss nicht in Haft gewesen sein, um mit den neusten Entwicklungen nicht ganz mitzukommen. Wer frischt denn seine Kenntnisse schon regelmäßig auf?
Nicht nur die Inhaftierten, auch die Haupt- und Ehrenamtlichen freuten sich darum, als es letzte Woche im Kreativcafé hieß: Radfahren! Und diesmal ganz praktisch. Zweimal war Polizeihauptkommissar Karsten Wiechmann schon gekommen und hatte auf oft vergessene Regeln und interessante Tatsachen hingewiesen. Besonders beeindruckend: Ein Ei bekam einen maßgeschneiderten Mini-Sturzhelm verpasst und überstand einen Sturz auf den Fußboden ohne jeden Schaden 😊 . Also: Beim Radfahren den Helm aufsetzen!
Gestürzt ist diesmal zum Glück niemand. Punktgenaues Bremsen zum Beispiel wurde geübt, Slalomfahren – und beim Abbiegen an den Schulterblick denken … Lehrreich vor allem für die Inhaftierten, denn Radfahren, das ist etwas, das man in Haft nicht üben kann. Aber wie gesagt: Radfahren verlernt man nicht. Wenigstens nicht ganz.
„Warum helfen Sie im Schwarzen Kreuz ausgerechnet Kriminellen?“
Glücklich zu nennen sind alle, denen das Leid anderer nicht gleichgültig ist. Denn sie werden in ihren Schwierigkeiten selbst auch Anteilnahme erfahren.