10. Oktober 2014

Kalender “löst ein wenig Spannung der Haftsituation”

Gerade habe ich 350 Kalender „Tapetenwechsel“  für die JVA Rohrbach bestellt. Dann gibt es wieder Nachschub für ein Jahr – noch immer habe ich einige letzte Exemplare vom Kalender 2014 in Reserve. Das ganze Jahr über setze ich sie ein. Wenn jemand neu hier ankommt, nehme ich Kontakt zu ihm auf und biete ihm dabei auch einen Kalender an, auch jetzt im Oktober noch. Er wird in aller Regel gerne angenommen, da er einen zeitlichen Rahmen gibt und gleich ein wenig die Spannung der Haftsituation löst.

Schon jetzt beantragen die Gefangenen den neuen Kalender 2015 bei mir oder bei meinem katholischen Kollegen. Sie schätzen den Inhalt, und die Postkarten helfen ihnen, Kontakt zu ihren Familien zu halten. Die Resonanz ist ausgesprochen positiv. Die Gefängnisseelsorge unserer JVA bestellt den Kalender schon seit 2002, und ich bin froh, dass es ihn gibt.

Jörg Brauer, ev. Gefängnisseelsorger an der JVA Rohrbach

 

In der Nacht, als er verraten wurde, nahm Jesus das Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und sagte: „Das ist mein Leib, der für euch geopfert wird. Wenn ihr künftig dieses Mal feiert und von dem Brot esst, dann ruft euch in Erinnerung, was ich für euch getan habe.“

1. Korinther 11, 23-24
Aus unserem Jahreskalender