20. April 2021

Filmdreh über das Schwarze Kreuz

Zwei Menschen aus dem Schwarzen Kreuz auf einer Bank im Gespräch. Dabei werden sie gefilmt.

Versöhnung zwischen Straffälligen und der Gesellschaft – dafür steht das Schwarze Kreuz. Wie aber sieht das ganz praktisch aus? Was braucht es, damit Straffällige in die Gemeinschaft zurückfinden und Versöhnung geschehen kann?  

Darüber dreht der Berliner Filmemacher Andreas Kuno Richter zurzeit einen Film über uns, zusammen mit der kirchlichen Filmfirma EIKON Nord aus Hamburg, an der auch die EKD beteiligt ist. Er zeigt die Beziehungen, die zwischen Ehrenamtlichen des Schwarzen Kreuzes und Gefangenen oder Haftentlassenen wachsen. Erste Begegnungen begleitet er genauso wie Freundschaften, die über Jahre entstanden sind. Bei Gesprächen hinter Gittern ist er dabei und bei Radtouren unter freiem Himmel. In diesen Tagen drehte Richter bei uns Celle. Für das stimmige Bild sorgte Kameramann Thomas Henk Henkel.

Eine unserer Ehrenamtlichen durch die Kamera gesehen.

Sendetermin 5. September

Engagierte Menschen, die sich für andere Menschen in Not einsetzen – dieses Thema taucht in den Filmen von Richter immer wieder auf. Dafür wurde er mehrmals ausgezeichnet. Da geht es zum Beispiel um den Einsatz gegen den Terror von Boko Haram, Flüchtlingsretter im Mittelmeer, um herzkranke Kinder in Afghanistan.  Und jetzt um Hilfe für Straffällige im Schwarzen Kreuz. Wir sind ausgesprochen dankbar für diese hohe Wertschätzung unserer Arbeit!

41 Sendeminunten sind für den Film vorgesehen. Schon lange war er geplant; als schließlich alles startklar war, funkte Corona dazwischen. Wir hoffen, dass das Virus jetzt keine Pläne mehr vereitelt: Wenn alles klappt, ist der Sendetermin am 5. September, die Uhrzeit steht noch nicht fest. Ausgestrahlt wird der Film über die kirchlichen Sendeplätze bei RTL.

Fotos: A.K. Richter

“Warum helfen Sie im Schwarzen Kreuz ausgerechnet Kriminellen?”

Kommentare: “Filmdreh über das Schwarze Kreuz”

  1. Jutta R. sagt:

    Weil alle Menschen, auch die Kriminellen, einen berechtigten Anspruch auf Hilfe haben. Wenn sich die Häftlinge also glaubhaft um Änderung bemühen und Hilfe erbitten, finden sie bei Gott und den Menschen vom Schwarzen Kreuz solch ein offenes Herz/Ohr und Hand.
    Liebe Grüße Jutta R.

  2. Frank Herrfurth sagt:

    Straffällig gewordene Menschen sind die “Aussätzigen” unserer Gesellschaft. Wie gut, daß sie mit dem Schwarzen Kreuz eine Lobby haben. Der oberste Lobbyist ist Jesus selbst.

Kommentare sind geschlossen.

Bei dir, Herr, habe ich Zuflucht gefunden. Du bist mein Gott. Alle Zeiten meines Lebens sind in deiner Hand.