Das tun wir

„Warum helfen Sie ausgerechnet Kriminellen?!“

Wir unterstützen inhaftierte Menschen.  Allerdings: Die Schuld von Straftätern wollen wir nicht verharmlosen. Sie müssen die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

Aber irgendwann lassen sie das Gefängnis hinter sich zurück und werden wieder unsere Nachbarn. Wir möchten, dass sie es schaffen, ihr Leben neu auszurichten – ohne neue Straftaten.

Wo das gelingt, bleibt uns allen vieles erspart: der Schaden anderer Menschen, auch Steuergelder für das Leben in Haft. Aber vor allem ersparen wir uns das Leid neuer Opfer, die es dann gar nicht erst gibt.
So ist Straffälligenhilfe gleichzeitig Opferprävention.

(Foto: Geschäftsführer Otfried Junk)

 

Wir fangen da an, wo Krimis aufhören: im Gefängnis.

2016-12-13-salinenmoor-490x800Unsere Ehrenamtlichen helfen inhaftierten und haftentlassenen Menschen  auf der Suche nach neuen Lebenswegen. Das geschieht vor allem über

  • Briefkontakte
  • Besuche
  • Veranstaltungen wie Gesprächskreise und Hobbygruppen im Gefängnis

Unsere Ehrenamtlichen sind Christinnen und Christen. Sie kommen aus ganz Deutschland. Die  Geschäftsstelle in Celle begleitet sie, bildet sie aus und organisiert Projekte – Paketaktion, Kalender, Begegnungsprojekte in Gefängnissen.

Unser Zweig „Projekt Brückenbau“ begleitet Inhaftierte und Entlassene vor Ort in Celle.

Weitere Unterstützer/innen helfen zum Beispiel mit einer Geldspende, verbreiten unseren Kalender oder schicken ein Weihnachtspaket hinter Gitter.

„Da ich Anfang Januar in der Nähe war, habe ich meinen Briefpartner sogar schon mal besucht, was auch sehr gut und entspannt gelaufen ist…“ C.K., ehrenamtlicher Mitarbeiter

 

Was uns verbindet

2016-11-09-fisch-figuren_660046_original_r_k_by_erwin-semmel_pixelio-deFür uns gehört der christliche Glaube zum Leben dazu. Das verbindet die rund 500 Menschen, die bei uns mitarbeiten. Wir sind der Diakonie Deutschland angeschlossen, arbeiten aber überkonfessionell.

„Nächstenliebe befreit“: Das ist unser Wahlspruch.  Wir glauben, dass Gott alle Menschen liebt, auch und gerade die gesellschaftlich Gescheiterten. Wenn ein Mensch erfährt, dass er nicht aufgegeben ist, obwohl er selbst längst schon resigniert hat, kann neues Leben möglich werden – nicht nur ohne neue Straftaten.

 

Mehr über uns

Seit 1925 helfen wir bundesweit Straffälligen und ihren Angehörigen. Wir sind der Diakonie Deutschland angeschlossen und Mitglied u.a. in der EBET und in den Diakonischen Werken Hannover und Sachsen. Finanziert wird die Arbeit vor allem durch Spenden.

Und wie sieht unsere Arbeit konkret in der Praxis aus? Lesen Sie dazu unter dem Schlagwort Erfahrungsbericht oder blättern Sie in Aktuelles.

Sie interessieren sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit? Hier finden Sie mehr darüber.

Lernen Sie unsere Hauptamtlichen kennen, unseren Vorstand oder unsere Partnerorganisationen. Informationen zum Beispiel über unsere Geschichte oder die Satzung finden Sie unter Fakten.

Informationen in englischer Sprache (pdf)

 

Ehrenamtlich:

Chancen nutzen, die nur Ehrenamtliche haben. Auf Menschen zugehen, die von anderen abgeschrieben sind.

Engagiert:

Sich von Gott bewegen lassen. Initiative ergreifen. Sich für Versöhnung öffnen.

Einfallsreich:

Mit Freude und Fantasie kreativ helfen.

 

 

 

Gott segne und bewahre dich. Er wende sich dir in Liebe zu und zeige dir sein Erbarmen. Er sei dir nah und gebe dir Frieden.

4. Mose 6, 24-26
Aus unserem Jahreskalender