
Herzlichen Dank! 1.750 Pakete haben Sie im vergangenen Jahr hinter Gitter geschickt – wieder ein neuer Rekord. Lesen Sie hier die Reaktionen der Inhaftierten.
Und toll, wenn Sie 2026 mit dabei sind! Ab Ende August finden Sie unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.
Sie finden die Aktion gut und möchten sie unterstützen, können aber nicht selbst packen? Wir freuen uns über eine Spende! Damit helfen Sie sehr! Ihre Spende hilft uns, unsere Ausgaben zu finanzieren.
Für Inhaftierte der JVA Celle findet auch 2026 eine gesonderte Aktion 200 für Celle statt. Dabei beschenken wir Inhaftierte der JVA Celle mit Weihnachtstüten. Auch diese Aktion können Sie weiterhin unterstützen.
Ein kleines Geschenk von zuhause als Zeichen, dass man sich verbunden fühlt – wer in Strafhaft ist, bekommt zu Weihnachten nichts dergleichen. In den allermeisten Bundesländern dürfen die Angehörigen nichts schicken, aus Sicherheitsgründen. An den Weihnachtstagen, wenn „draußen“ alles feiert, packen Einsamkeit und Verzweiflung die Menschen im Gefängnis daher oft noch stärker als sonst.
Dagegen möchten wir etwas tun. Wir möchten Menschen im Gefängnis teilhaben lassen an der Weihnachtsfreude. Schließlich kam Jesus auch und gerade für die Menschen am Rand zur Welt.
Wir als gemeinnützige Organisation haben die Möglichkeit, Pakete zum Beispiel an die Gefängnisseelsorge zu schicken. Sie gibt sie an Gefangene weiter.
Wir schicken unseren Paketspender:innen etwa Anfang Dezember die Adresse einer Kontaktperson in der JVA zu, zum Beispiel einer Seelsorgerin. Dazu eine Anleitung zum Packen und einen Absenderaufkleber mit unserer Adresse (die Paketspender:innen selbst bleiben also anonym). Sie schicken dann ein Paket an die Kontaktperson. Für den Inhalt müssen Sie rund 30 Euro rechnen. Die Kontaktperson gibt es an bedürftige Gefangene weiter. In einigen JVAen teilen sich mehrere Gefangene ein Paket. In der Sicherungsverwahrung sowie im Maßregelvollzug dürfen Gefangene ein Paket auch direkt erhalten.
Die Reaktionen auf die Pakete zeigen: So wenig manch ein Gefangener auch besitzt, das Wesentliche ist für ihn nicht der materielle Inhalt des Pakets. Wichtig ist: Jemand hat an mich gedacht, jemand wünscht mir Gutes. Denn viele haben keine Kontakte mehr nach „draußen“. Und manchmal kann genau eine solche Geste dazu beitragen, wieder ein bisschen Zuversicht und Hoffnung zu schöpfen.
„Das Paket gibt mir die Kraft, diese Zeit zu überstehen! Ich habe momentan eine schwere Zeit, aber durch solche Aktionen wie die Ihre und die Kraft des Herrn halte ich durch und viele andere auch! Danke!“
Inhaftierter aus Hagen
Weitere oft gestellte Fragen und die Antworten finden Sie hier (pdf).

„Rap“ eines jungen Mannes (pdf)
Ich danke Gott! Er hat mein Gebet nicht abgewiesen und mir seine Güte nicht verweigert.