31. Januar 2019

Neues Team in Anlaufstelle

Das Team der Celler Anlaufstelle für Straffällige „Projekt Brückenbau“ hat sich verändert: Die Fachleitung hat seit Januar Holger Reiss. Er ist damit Nachfolger von Mona Gremmel. Neu mit dabei ist Moritz Thöle-Weimar.

Holger Reiss (Mitte) ist Sozialarbeiter und Diakon und arbeitet seit April 2017 in der Anlaufstelle. Mit diesen beiden Fachrichtungen fühlt er sich gerade in der Straffälligenhilfe am rechten Platz. „Da gibt es keine glatten schönen Oberflächen. Wie kriege ich den Kühlschrank voll und die Stromrechnung bezahlt, darum geht es da erstmal ganz konkret.“ Und die christliche Dimension ist ihm in seiner Arbeit wichtig. „Ich möchte auch selbst authentisch sein und über meinen eigenen Glauben offen sprechen können. Wäre ich nur Sozialarbeiter, würde mir da etwas fehlen.“

Ähnlich sieht es Moritz Thöle-Weimar (links). Auch er ist Sozialarbeiter und wird demnächst zum Diakon eingesegnet. Schon im Studium führte er ein Projekt in der JVA Celle durch. Ihm gefällt die Arbeit mit Menschen mit „steinigen Lebenswegen“, wie er sagt. Und Straffälligenhilfe sei ein Gebiet, wo seine beiden Fachgebiet gleichermaßen gefordert sind: „Mal braucht es eher Beratung, dann wieder Seelsorge.“

Der dritte Ansprechpartner ist nach wie vor Günter Müller (rechts). Er ist seit acht Jahren dabei und unterstützt Holger Reiss und Moritz Thöle-Weimar bei ihren Aufgaben. Außerdem kümmert er sich um die Verwaltung und die EDV.

Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit: Geboren werden und Sterben, Weinen und Lachen, Umarmen und Loslassen, Suchen und Finden, Reden und Schweigen, Tanzen und Klagen.