5. Juli 2019

Die ersten Briefe an einen Unbekannten

 

Die ersten Briefe an einen unbekannten Menschen aus einer ganz anderen Welt schicken – das ist eine spannende Sache und kostet manchmal Überwindung. Zwei Monate, nachdem die beiden Briefpartner die Adressen voneinander bekommen haben, fragen wir daher nach: Ist der Kontakt gut in Gang gekommen? Oder braucht es irgendwo Hilfe, damit beide Seiten zufrieden sind?

Da antwortete uns vor kurzem zum Beispiel unsere Ehrenamtliche Ina Hemming (wir haben die Angaben anonymisiert):

Prompte Antworten

Der Kontakt mit Herrn X ist gut angelaufen. Es besteht ein reger Kontakt, so dass wir uns schon ein wenig “kennenlernen” konnten, soweit das im Rahmen eines Briefkontaktes möglich ist.

Herr X antwortet immer sehr prompt auf meine Briefe und ich bemühe mich, ihn auch nicht allzu lange auf Post warten zu lassen – weiß ich doch, dass gerade Inhaftierte den Kontakt nach außen suchen.

Fruchtbar für beide Seiten

Herr X ist inzwischen in eine andere JVA verlegt worden. Auch von dort habe ich schon Post von ihm erhalten. Allerdings muss er sich in die “Gepflogenheiten” der JVA erst ein wenig einleben … die Vorgänge, was die Post angeht, sind dort wohl ein wenig anders.

Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass der Briefkontakt mit Herrn X sehr gut läuft und – wie ich es empfinde – für beide Seiten fruchtbar ist.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen auch noch einmal für die Vermittlung danken.

Und wir freuen uns über den guten Start!

Foto: Ina Hemming

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Am Abend, am Morgen und am Mittag klage und stöhne ich; so lange, bis Gott meine Stimme hört.