13. März 2017

Poetry-Slam in der JVA Celle

Poesie im Knast – das ist harte Arbeit. Fünf Männer aus der JVA Celle waren beim Kurs „Poetry Slam“ (was ist das?) dabei. Über Monate alle zwei Wochen zwei lange Übungsnachmittage; Kreativtechniken, Selbsterforschung, Schreibübungen, Hausaufgaben. Und man macht nicht immer die Fortschritte, die man sich wünscht…  Aber trotzdem, als einer der Teilnehmer zwischendurch davon erzählt, blitzen seine Augen.

Die Poetry-Slammerin Jessy James LaFleur wollte den fünf Männern damit helfen, neue Fähigkeiten an sich zu entdecken  und eine Stimme zu finden: Sie weiß, wie es sich anfühlt, wenn man etwas mitzuteilen hat, aber nicht gehört wird, sagt sie.

Zuallerletzt hieß es dann auch noch sich hinstellen und das Erarbeitete in der Öffentlichkeit präsentieren. Vor Publikum und Presse in der JVA und im NDR. Und das war keine Kleinigkeit.

„Müde vom Leben“ oder „Scheinwelten“ – lesen und hören Sie im Bericht des NDR, was an Poetry-Slam dabei entstanden ist, warum auch Sozialarbeiterinnen mitgemacht haben, wie das zusammen klappte und was Jessy James Fleur dazu sagt.

Bericht in der Celleschen Zeitung

Foto (Ausschnitt:) MSB Music Group, pixelio

Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.