7. November 2016

Papst feiert mit 1000 Inhaftierten

 

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Das war weltweit einmalig: Mit mehr als 1000 inhaftierten Menschen hat Papst Franziskus eine Messe gefeiert. Aus aller Herren Länder lud er sie in den Petersdom ein. Damit hat er wieder einmal gezeigt, wie wichtig ihm Gefangene sind.

Viele Menschen hätten wenig Vertrauen in die Möglichkeit, ehemalige Häftlinge wieder in die Gesellschaft zu integrieren, sagte er. „So vergisst man, dass wir alle Sünder sind und häufig auch Gefangene, ohne uns dessen bewusst zu sein.“Seine Hörerinnen und Hörer, die er mit „Brüder und Schwestern Sträflinge“ anredete, ermutigte er, sich nicht in der Vergangenheit einzuschließen. Wer aus seinen Fehlern lerne, könne ein neues Kapitel im Leben aufschlagen. Er warnte vor der „Versuchung zu glauben, dass keine Vergebung möglich sei“ (nach Angaben von „Deutsche Welle“).

Auch der ehemalige Drogenhändler Floriàn war dabei. Lesen Sie hier, was er dem ARD-Korrespondenten in Rom erzählte und wer seine Fahrt nach Rom unterstützt hat.

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Foto: Isabella Pechlivanis, pixelio

Den Hochmütigen stellt sich Gott entgegen. Aber wer gering von sich denkt, den lässt er seine Gnade erfahren.