18. April 2012

Muskelkater in der JVA

22 Bremerinnen und Bremer kamen Ende März in die JVA ihrer Stadt und brachten Inhaftierte in Bewegung. Die Männer spielten Fußball zwischen Gefängnismauern; bei den Frauen ging es mit Gymnastik und Massage etwas sanfter zu.

Geleitet wurde das Projekt vom Arbeitskreis Bremen. Er hatte sich an der Bremer Aktion „Serve the city“ beteiligt. Dabei sind die Bürgerinnen und Bürger einmal im Jahr eingeladen, sich mit Spaß und guter Laune ein paar Stunden oder Tage für ihre Stadt einzusetzen und „Bremen aufzuhimmeln“.

„Nächstes Jahr machen wir auf alle Fälle wieder mit!“ sagte Arbeitskreisleiterin Christine Wessels-Salis. „Die Stimmung war super! Die Frauen hatten richtig schönen Muskelkater, und die Männer planen bereits das nächste Fußballspiel „drinnen“ gegen „draußen“.“

Danke an all diejenigen Bremerinnen und Bremer, die sich in die JVA aufgemacht haben! Damit haben Sie nicht nur Inhaftierten geholfen, ihr Körpergefühl neu zu entdecken. Sie haben mit ihnen auch ein paar Stunden verbracht, in denen einfach der gemeinsame Spaß an der Sache zählte und Fragen wie die, wer warum inhaftiert ist, in den Hintergrund rückten. Solche Momente sind eine Kostbarkeit für die Menschen „drinnen“ und eine wertvolle Erfahrung für die von „draußen“.

 

Den Hochmütigen stellt sich Gott entgegen. Aber wer gering von sich denkt, den lässt er seine Gnade erfahren.