22. November 2011

„Knast-Hymne“ auf Kunstaustellung

Eine anrührende Entdeckung machte vor einiger Zeit Dorothea Markert, Mitglied des Arbeitskreises Chemnitz. Sie besuchte im August die Kunstausstellung „Begehungen“, die im Gebäude der ehemaligen Chemnitzer JVA  auf dem Kaßberg stattfand. Dort sollten auch Beiträge von den inhaftierten Frauen zu sehen sein, die sie in der JVA Reichenhain betreut.

Sie suchte zunächst eine ganze Weile danach. „Endlich in einer Einzelzelle fand ich Bilder und Gedichte der Frauen aus Reichenhain. Und mittendrin, in der Mitte der Wand, hing eine Kopie des Liedes, das wir auf Wunsch der Frauen immer wieder zusammen singen: `Vergiß es nie: Dass du lebst, war keine eigene Idee´. Darunter stand `Knast-Hymne´- so haben wir es genannt. Als ich das gesehen habe, musste ich vor Rührung mit den Tränen kämpfen und fand, dass der Weg zu den `Begehungen´ sich gelohnt hatte.“

Sie finden das Lied zum Beispiel hier.

Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.