17. Juli 2013

EKS protestiert: Herabstufung Inhaftierter bei ALG geplant

 

Um sich dieselben Ansprüche auf Arbeitslosengeld zu verdienen, werden arbeitende Strafgefangene  in Zukunft erheblich mehr Zeit brauchen als andere Arbeitnehmer. 

Das möchte die Bundesanstalt für Arbeit. Dagegen legt der Vorstand der Evangelischen Konferenz für Straffälligenhilfe (EKS) Protest ein und unterstützt damit die Forderung der Justizministerkonferenz.

Arbeitsfreie Samstage, Sonntage und gesetzliche Wochenfeiertage sollen für Inhaftierte beim Erarbeiten eines Anspruchs auf Arbeitslosengeld in Zukunft nicht mehr mitzählen. Bei 250 Arbeitstagen im Jahr muss ein Inhaftierter daher in Zukunft 5, 5 Monate länger arbeiten, um auf denselben Anspruch zu kommen wie ihn sich andere Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres erarbeiten.

Foto: Paul-Georg Meister, pixelio

Ein Gedanke zu „EKS protestiert: Herabstufung Inhaftierter bei ALG geplant“

  1. Gabriele Nagel sagt:

    Es ist leider nicht nur geplant, sondern schon Praxis.

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Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.