27. Mai 2014

Ehrung für Ursula Gutounik

 

Ursula Gutounik, Leiterin  unseres Arbeitskreises in Bielefeld, wurde vom Bielefelder Unternehmen Dr. Oetker für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. 800 Jahre Stadt Bielefeld: Das Unternehmen suchte aus diesem Anlass  „Menschen, die ihre Freizeit nutzen, um uneigennützig für andere da zu sein –  Vorbilder, moderne Helden“. Mit einem „Erlebnisabend“ wollte es sich bei deren Einsatz für das Gemeinwohl der Stadt bedanken.

Vorschlagen konnte man dafür „Bürgerinnen und Bürger, die in außergewöhnlichem Maß ehrenamtlich tätig sind, sich aktiv in Bielefeld engagieren, für andere stark machen und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen“, so hieß es in der Ausschreibung. Eine Jury aus Vertretern von Dr. Oetker, Radio Bielefeld sowie der lokalen Presse bewertete die eingereichten Vorschläge.

 

Ausgezeichnet von Dr. Richard Oetker

Eingeladen wurde schließlich auch Ursula Gutounik. Im Laufe ihrer anderthalb Jahrzehnte beim Schwarzen Kreuz kam sie mit allem in Berührung, was ehrenamtliche Straffälligenhilfe ausmacht, angefangen bei Briefkontakten. Neben ihrem Einsatz im Gesprächskreis des Arbeitskreises besucht sie Inhaftierte und ist Ansprechpartnerin für die Justizvollzugsanstalten. Sie hält Kontakt zu entlassenen Frauen und Männern und koordiniert Monatstreffen, auf denen sich Inhaftierte, Entlassene, Ehrenamtliche und Gäste begegnen.

Sie empfindet diesen Einsatz als sinnvolle Aufgabe, die einen ganzheitlich fordert mit Herz, Kopf und Hand, und die dabei viel zurückgibt. „Es ist echte gelebte Zeit!“

Nach dem Abend bei Dr. Oetker schrieb sie uns: „Es war eine tolle Veranstaltung mit vielen Gags, Reden, Chor und Tanzvorführungen. Herr Richard Oetker hielt eine sehr persönlich gehaltene Dankesrede an uns 360  Ehrenamtliche. Die untere Etage der Halle war komplett in einen Speisesaal verwandelt worden, und das Buffet war vom Feinsten.“ Wir gratulieren – zu zufällig demselben Zeitpunkt auch zu 15 Jahren Mitgliedschaft im Schwarzen Kreuz!

Foto: Schwarzes Kreuz

Den Hochmütigen stellt sich Gott entgegen. Aber wer gering von sich denkt, den lässt er seine Gnade erfahren.