9. Februar 2012

„Briefe hinter Gittern“

Birgit Weisbecker und der junge Inhaftierte Jaroslaw Bobrowicz schildern hier in der Zeitschrift „Entscheidung“, wie es zu ihrem Briefkontakt kam und warum sie ihn nicht mehr missen möchten.

Ein bisschen Scheu hatten sie zunächst beide. Aber dann bereicherte der Briefkontakt zwei ganz unterschiedliche Leben. Birgit Weisbecker, ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Schwarzen Kreuz, erzählte uns, wie es zu dem Artikel kam:

„Jaroslaw hatte 2010 schon einmal einen Artikel in der „Entscheidung“ zum Thema „Stille hinter Gittern“ geschrieben. Nachdem ich ihn im Gefängnis besucht hatte, bekam ich den Impuls, ihn zu noch einem Artikel zu ermutigen. Schnell schrieb er zurück, ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm zusammen einen Artikel über unsere Brieffreundschaft zu schreiben. Sofort „sah“ ich innerlich diesen Artikel vor mir: Er und ich erzählen abwechselnd und geben so einen Einblick in unsere Gedanken und Gefühle.

Er schrieb die Redaktionsleiterin Frau Hampp von der „Entscheidung“ an, ob sie überhaupt Interesse hätte. Nach einem schnellen Okay brauchten wir „nur“ noch die Artikel schreiben. Die Redaktion übernahm das Mischen unserer beiden Artikel und ich finde, sie haben das spitzenmäßig gemacht.

Ich möchte allen Mut machen, über ihre Erfahrungen zu schreiben und damit wiederum anderen Mut zu machen. Es sind ganz normale Menschen gefragt.“

In „Briefe hinter Gittern“ lesen Sie, wie Brigitte Weisbecker und Jarslow Bobrowicz ihren Briefkontakt erleben, und in einem weiteren Artikel, wie die „Stille hinter Gittern“ Jaroslaw Bobrowicz verändert hat.

(Foto Briefmarke: Harry Hautumm/pixelio.de)

9 Gedanken zu „„Briefe hinter Gittern““

  1. Ulla sagt:

    Hallo, suche nette Menschen die gern eine Brieffreundschaft mit einem Häftling beginnen wollen. Er hat kaum Leute außerhalb dem Gefängnis und sitzt, weil jemand ein falsches Zeugnis gegen ihm Ausgesagt hat. Sein Anwalt hat Revision beantragt und nun wartet er auf eine Antwort. Er ist schon ziemlich mit den Nerven fertig und würde sich über Briefe freuen.

    Dann sitzt noch ein Häftling mit sehr wenig Kontakten nach draußen, warum er Einsitzt weiß ich nicht. Da ich schon mehrere Brieffreundschaften pflege, suche ich offene Menschen, die ohne Vorurteile eine Brieffreundschaft beginnen möchten.
    Bitte schickt mir eine Mail und ich gebe euch Namen und Adresse.

  2. skreuz sagt:

    Liebe Ulla, bewundernswert, wie Sie sich für die Inhaftierten einsetzen! Das findet man nicht jeden Tag. Wenn Sie sich auf rein private Initiative hin schreiben wollen, sollten sie berücksichtigen, dass beide Seiten häufig sehr unterschiedliche Erwartungen haben. Briefpartner eines Inhaftierten fühlen sich manchmal überfordert, wenn Ansprüche an sie heran getragen werden, die sie nicht erfüllen können. Vielleicht hofft da jemand zum Beispiel auf einen engeren persönlichen Kontakt, als man geben kann oder möchte. Das kann zu Missverständnissen und Enttäuschung führen.

    Das Schwarze Kreuz als Begleitung eines Briefkontakts kann hier helfen, die gegenseitigen Erwartungen zu klären. Dann wird es leichter, einen Briefwechsel so zu führen, dass beide Seiten mit Freude dabei sind und persönlichen Gewinn daraus ziehen.

  3. Stefes sagt:

    Wir sind Christen ,und meine frage ist ;welche Möglichkeit hat eine Frau von Gefängnis mit ein Christ über Gott ,über Gebet,s Hilfe zu bekommen Wie sie sehen ,mein deutsch ist mit Fehler aber meine liebe für diese menschen ist groß .Ich möchte das sie wiesen Gott hat für seine Sünde ein teuer Preß bezahlt Die Bibel sagt :Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,damit alle, die an ihm glauben nicht verloren werden,sondern das ewige Leben haben
    Gott segne euch

  4. Maria P. sagt:

    Hallo Ulla!
    Ich weiß nicht, ob deine Anfrage noch aktuell ist, aber ich helfe Menschen sehr gerne, würde mich deswegen gerne als Brieffreundin zur Verfügung stellen. Habe von dieser Aktion neulich im Radio gehört und war begeistert von dieser Idee! Ich selber bin gläubig und lese die Bibel, die sehr viele ermunternde Gedanken für Menschen in so eine schwierigen Lage enthält. Ich hoffe, ich kann damit weiterhelfen.

    Schöne Grüße, Maria

  5. Oliver Bühren sagt:

    Ich habe Interesse an einer Brieffreundschaft mit einer inhaftierten Person. Über eine Rückmeldung von Euch würde ich mich freuen.

    Liebe GRÜSSE
    Oli

  6. Anonymous sagt:

    Hallo, ich hätte gerne auch Interesse an einer Brieffreundschaft mit einem Gefangenen. Möchte aber anonym bleiben. Bitte um Verständnis.

    Viele Grüße
    Maria

  7. Nadine sagt:

    Ich bin an einer Brieffreundschaft interessiert!
    MfG

    Nadine Brieden

  8. heinz sagt:

    Hallo Liebe Leute !

    Ich bin an einer Brieffreundschaft Interssiert,natürlich in die Frauen JVA !
    L.G

  9. skreuz sagt:

    Wenn Sie an einem Briefkontakt interessiert sind, melden Sie sich bitte nicht an dieser Stelle. Lesen Sie stattdessen die Seiten ab http://www.naechstenliebe-befreit.de/aktives-ehrenamt/ durch. Wenn Sie sich durch die Seiten klicken, alles durchlesen und immer noch mitmachen möchten, füllen Sie bitte das Formular aus, das am Ende erscheint.

    Bitte bedenken Sie aber, dass es nicht damit getan ist, ab und zu einen Brief zu schreiben. Sie würden zum Beispiel auch an Seminaren teilnehmen. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit, für die man Hintergrundwissen braucht. Es geht nicht darum, mit Menschen vom anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen.

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Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.