23. Dezember 2016

Auf dem Postamt erlebt

 

p1040014_heller

 

„Als ich Mitte Dezember meine Pakete für eine JVA zur Post brachte, legte die Angestellte erst das eine Paket auf die Waage, druckte das Etikett aus, nahm das zweite Paket und sah, dass es genauso aussah wie das erste und genauso viel wog. Da wurde sie „stutzig“ und meinte nur, dass das wohl an die gleich Adresse geht. Sie konnte sich den Blick auf die Adresse nicht verkneifen und veränderte plötzlich ihren Gesichtsausdruck. Sie verstand auch nicht, wieso der Absender nicht der meinige war. Wir wohnen ja nicht in Celle 🙂 !

 

Ich deutete ihren Gesichtsausdruck nicht als abweisend, sondern als nachdenklich. Sie war erstaunt, dass man Pakete in eine JVA schicken kann. Leider leider ergab sich kein weiteres Gespräch darüber, da der Laden voll war und viele weitere Pakete auf ihren Aufgabe warteten…

Wir setzen mit unserer Arbeit Akzente, das wurde mir in der Postfiliale wieder deutlich – nicht nur für die Inhaftierten, sondern auch in unserer Umwelt. Aber ist das nicht genau das Richtige 🙂 ?

Dem gesamten Team eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit und alles Gute für 2017!“

 

Wünsche eines Ehrenamtlichen, die wir gern an Sie weitergeben:

Gesegnete Weihnachten mit einem Stück Himmel auf Erden –
und alles Gute fürs kommende Jahr!

 

Freut euch, was immer auch geschieht! Gottes Friede, der weit über alles Verstehen herausreicht, wird über eure Gedanken wachsen und euch im Innersten bewahren – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.

Philipper 4, 4 und 7
Aus unserem Jahreskalender