14. Oktober 2016

Annen-Medaille an Annemarie Franzmann

 

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Wir freuen uns mit Annemarie Franzmann und sind auch ein bisschen stolz: Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin aus Dresden bekam die „Annen-Medaille Soziales Sachsen“ überreicht, und zwar aus der Hand von der Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch. Diese hohe Auszeichnung erhalten in jedem Herbst bis zu 20 Menschen aus Sachsen, die sich in der Sozial- oder Familienarbeit in besonderer Weise engagieren. Sie war unter den 19, die in das Schloss Albrechtsberg in Dresden eingeladen wurden. Herzlichen Glückwunsch!

Besonders angerührt hat Annemarie Franzmann, dass die Laudationes von Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse des Gymnasiums in Dresden-Buhlau vorgetragen wurden: „Sophia, die meine Laudatio hielt, hatte sich bewusst dieses Thema gewählt und sich wirklich dafür interessiert.“

Seit der Wiedervereinigung aktiv

Annemarie Franzmann hatte sich schon kurz nach der deutschen Wiedervereinigung für Menschen hinter Gittern stark gemacht. Es begann mit einem Briefkontakt. Zusammen mit anderen gründete sie dann in Chemnitz den ersten Arbeitskreis des Schwarzen Kreuzes in Ostdeutschland. Weitere Arbeitskreise kamen dazu. Sie übernahm Leitungsaufgaben, wurde Regionalbeauftragte des Schwarzen Kreuzes in Sachsen, knüpfte unzählige Kontakte und setzt sich bis heute in jeder Hinsicht dafür ein, dass Menschen hinter Gittern wieder in der Gesellschaft Fuß fassen. In der Laudatio lesen Sie, was das im Einzelnen bedeutet. Das Amt der Regionalbeauftragten legte sie im Frühjahr nach 22 Jahren aus Altersgründen nieder.

Berichte in Der Sonntag und in der Bild-Zeitung

Den Hochmütigen stellt sich Gott entgegen. Aber wer gering von sich denkt, den lässt er seine Gnade erfahren.