10. Juni 2011

33. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dresden

Das Schwarze Kreuz hatte zusammen mit der Evangelischen Konferenz für Straffälligenhilfe im Diakonischen Werk der EKD e.V. einen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten. Benachbart befand sich der Stand der Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge in Deutschland.

12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitskreises Dresden präsentierten die Arbeit des Schwarzen Kreuzes. Jeweils zu zweit oder zu dritt standen sie den zahlreichen Besuchern Rede und Antwort, luden zum Mitmachen ein und berichteten begeistert von ihrer Arbeit mit Inhaftierten.

Im Rückblick haben sie sich über ihre Erfahrungen, Erlebnisse, Gespräche und Begegnungen ausgetauscht:

Die Fotowand war ein echter Anziehungspunkt für viele Marktbesucher. Viele von ihnen haben ihr Gesicht zur Erinnerung in die Kamera gehalten und sind so für einen kurzen Moment in die Rolle eines Häftlings geschlüpft. Das gab Anlass zu Gesprächen. Ein sofort entwickeltes Foto konnten sie als Erinnerung mitnehmen.

 

Thema irgendwie suspekt

„Ganz intensive Gespräche hatten wir auch, wenn wir die Vorübergehenden gezielt ange­sprochen haben. Einige von unseren Leuten hatten das echt gut drauf!“ fasst ein Mitarbeiter zusammen.

Obwohl mancher Marktbesucher den Eindruck erweckte, das Thema Straffällige und Straffälligenhilfe seien unangenehm, ungewohnt, irgendwie suspekt, fanden am Stand nicht selten auch noch nach Tagesschluss rege Gespräche statt, auch wenn an vielen anderen Ständen schon Ruhe war und „eingepackt“ wurde.

Einhellige Meinung der Standbetreuer war, dass sie ohne weiteres noch länger „gemacht“ hätten. Sie waren alle sehr froh und dankbar über ihren Dienst und die Begegnungen und die Gespräche. Es hat Spaß gemacht!

Den Hochmütigen stellt sich Gott entgegen. Aber wer gering von sich denkt, den lässt er seine Gnade erfahren.